Piercing-Lexikon › Körperpiercings › Surface
Bei einem Surface-Piercing liegen Ein- und Austritt auf derselben flachen Hautfläche. Typische Stellen sind Nacken, Hüfte, Brustbein und Schlüsselbein.
Ich prüfe, wie viel Haut sich abheben lässt und wie sich die Stelle bei Bewegung verhält. Gestochen wird mit der Nadel, der Kanal liegt flach unter der Haut.
Als Erstschmuck setze ich einen Surface-Stab aus Bioplast oder Titan nach ASTM F136. Seine Form hält die Spannung auf der Haut gering.
Oberflächenpiercings wachsen häufiger heraus als andere Piercings. Ob ein Surface-Piercing dauerhaft bleibt, hängt stark von Stelle, Schmuck und Alltag ab.
Liegt die Stelle in einer Falte, unter Kleidung oder unter Spannung, ist das Risiko des Herauswachsens hoch. Dann sage ich Nein.
Bei Oberflächenpiercings liegen Ein- und Austritt auf derselben Ebene. Der Körper kann den Schmuck deshalb leichter nach außen drücken. Wird der Kanal kürzer oder schimmert der Schmuck durch die Haut, melde dich früh.
Wie du das Piercing in welcher Phase pflegst, steht ausführlich auf der Seite Pflege und Nachsorge. Die Kurzfassung: sterile Kochsalzlösung, nicht drehen, nicht daran herumspielen, Geduld.
Wann du zum Arzt gehst
Schmerz und Heilungszeit sind Richtwerte, gemittelt aus Angaben von Piercing- und Tattoostudios. Woher die Werte stammen. Jeder empfindet und heilt anders.
Du willst ein Surface-Piercing oder hast eine Frage dazu?
Per WhatsApp schreiben