Gemessen, nicht geschätzt
Jede Position wird ausgemessen und angezeichnet, damit sie zu deinem Ohr passt und sauber sitzt. Du siehst sie und bestätigst sie, bevor ich weitermache.
Medical Piercer · Ausbilder
Sachverständiger für medizinische Piercings
Medical Piercer, seit zehn Jahren. 46 Jahre alt, zuhause in Oberbayern, verheiratet, zwei kleine Kinder — und die meiste Zeit des Jahres unterwegs.
Ein medizinisches Piercing, auch Medical Piercing genannt, ist ein Piercing an einer Stelle im Ohr, die aus der Ohrakupunktur bekannt ist. Anders als eine Akupunkturnadel, die nach der Sitzung wieder herauskommt, bleibt der Schmuck dauerhaft.
Das bekannteste Beispiel ist das Daith, die innerste Knorpelfalte über dem Gehörgang. Die Stellen sind aus der Punktelehre der Ohrakupunktur bekannt.
Handwerklich ist es ein Piercing wie jedes andere, mit denselben Anforderungen: sterile Einwegnadel, Erstschmuck aus Bioplast oder Titan nach ASTM F136 und eine saubere Nachsorge. Der Unterschied liegt in der Wahl des Punktes. Alle Positionen findest du im Piercing-Lexikon.
Ob die Stimulation eine Wirkung hat, ist noch offen. Genau das hat die Studie untersucht, an der ich mitgearbeitet habe. Was dazu bekannt ist, steht auf der Seite Wirksamkeit. Ein medizinisches Piercing ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung.
FoxMed entstand 2016 aus einem Interesse, das über die Optik hinausging: Ohrschmuck gibt es seit Jahrhunderten, mich hat von Anfang an mehr daran interessiert als das Aussehen.
Was privat begann, wurde über die Jahre zu einer festen Arbeitsweise. Heute stehen zehn Jahre dahinter, sechs Länder und ein Grundsatz, der sich nie geändert hat: Ich messe, ich schätze nicht.
Ein Teil dieser Entwicklung war, dass ich meinen eigenen Weg gesucht habe. Irgendwann passte die Zusammenarbeit mit anderen nicht mehr zu dem, wie ich selbst arbeiten wollte. Seitdem arbeite ich allein und nach eigenen Standards — auch da, wo niemand sie von mir verlangt.
Manche kennen mich noch unter meinem früheren Namen, Steffen Hufenbach, oder aus meiner Zeit als vonHufi. Seit dem Namenswechsel arbeite ich als Steffen Fuchs — öffentlich zunehmend auch als Steffen Fox.
Am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim wurde wissenschaftlich untersucht, ob Ohrpiercings Einfluss auf Migräneattacken haben. Für den praktischen Teil wurde ich gefragt — als einziger Piercer, und in direkter Zusammenarbeit mit dem Institut. Das Piercen selbst war nicht Teil der Studie. Untersucht wurde, wie sich die Migräne der Teilnehmenden nach dem Piercing entwickelt.
Damit bin ich der erste Piercer in Deutschland, der an einer wissenschaftlichen Studie eines Forschungsinstituts mitgewirkt hat.
Gebraucht wurde dafür genau das, wofür ich als Sachverständiger und Piercer für medizinische Piercings stehe: die Kenntnis des Gewebes, der Materialien und einer Ausführung, die sich wiederholen lässt. Ohne das ist eine Untersuchung nicht auswertbar — wenn jeder anders sticht, misst man am Ende den Piercer und nicht das Piercing.
Meine Rolle war die des Interventionsleiters. Gestochen habe ich. Ausgewertet wurde am Institut.
So lief die Studie ab: Teilnehmende zwischen 18 und 65 Jahren mit Migräne bekamen ein Daith-Piercing in beiden Ohren. Vorher und vier Monate danach führten sie täglich ein Kopfschmerztagebuch in einer App und füllten regelmäßig Fragebögen aus. Untersucht wurden Häufigkeit, Dauer und Stärke der Attacken sowie Lebensqualität und Stimmung.
Die Erhebung ist abgeschlossen, die Veröffentlichung steht aus. Was darin stehen wird, weiß ich nicht — und ich werde hier auch nichts behaupten, bevor es gelesen werden kann.
Dazu gehört, was auf der Seite des Instituts steht: Belege für eine Wirksamkeit lagen bis dahin nicht vor, und die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft rät von Piercings gegen Migräne ab. Genau deshalb haben wir das untersucht.
Ich schreibe das so deutlich, weil im Netz viel Gegenteiliges behauptet wird. Ich verspreche keine Wirkung. Ich habe dafür gesorgt, dass die Frage sauber gestellt werden konnte.
Fachhochschulen, Abendschulen, Seminare — ich habe mir das Wissen selbst geholt.
Dazu die staatliche Prüfung zum Piercen in Italien, abgelegt in Bozen. In der Autonomen Provinz Bozen ist sie vorgeschrieben, in Deutschland verlangt sie niemand. Ich habe sie trotzdem gemacht.

Es gibt bei FoxMed keinen zweiten Piercer. Wer bei dir klingelt, bin ich — vom ersten Gespräch bis zur Nachsorge. Genau deshalb kannst du dich darauf verlassen, dass jeder Termin gleich abläuft: dieselbe Vorbereitung, dieselben Standards, dieselbe Person.
Die Einzige, die sonst dazugehört, ist meine Frau Nicki. Sie begleitet Frauen unter eigenem Namen, als eigenes Angebot — mehr über uns beide.
Ich arbeite mit festen Studios in sechs Städten zusammen und tausche mich regelmäßig mit Kolleginnen und Kollegen aus. Die Anwendung selbst führe ich immer selbst durch.
Jede Position wird ausgemessen und angezeichnet, damit sie zu deinem Ohr passt und sauber sitzt. Du siehst sie und bestätigst sie, bevor ich weitermache.
Jede Nadel, jeder Handschuh und jeder Stecker kommt steril verpackt und wird einmal verwendet.
Bevor ich etwas anfasse: Ablauf, mögliche Nebenwirkungen, Pflege, Nachsorge. Fragen jederzeit.
Intimpiercings mache ich nicht. Und wenn ich kein gutes Gefühl habe, sage ich das offen — auch wenn ich dadurch einen Termin verliere. Nicht jeder Umsatz ist ein guter Umsatz. Das ist einer der Gründe, warum ich das seit zehn Jahren machen kann.
Kaum jemand fährt 500 Kilometer für einen Termin. Also fahre ich.
Du bleibst an dem Ort, an dem du dich wohlfühlst — zuhause, mit Leuten, die du kennst. Seit 2016 mache ich Hausbesuche in ganz Europa.
Meine weiteste Strecke bisher: rund 1.200 Kilometer nach Nantes.
Ein Piercing ist erst dann richtig gelungen, wenn es auch gut verheilt. Deshalb endet meine Arbeit nicht mit dem Stechen. Du bekommst von mir eine ausführliche Pflegeanleitung und eine persönliche Einweisung, damit du genau weißt, was in den nächsten Wochen wichtig ist.
Dazu gehört die richtige Reinigung: sanft, regelmäßig und mit geeigneten Produkten, ohne die Stelle zu reizen. Ich erkläre dir, warum du das Piercing nicht drehen oder unnötig berühren solltest und wie du Krusten schonend entfernst.
Auch im Alltag gibt es einiges zu beachten. In der ersten Zeit solltest du Schwimmbad, Sauna und Solarium meiden und darauf achten, nicht auf dem frischen Piercing zu schlafen. Kopfhörer, Mützen, Haarspray oder Make-up können die Stelle belasten, deshalb zeige ich dir, wie du damit am besten umgehst.
Gerade Knorpelpiercings, wie sie häufig an Akupunkturpunkten im Ohr gesetzt werden, brauchen Geduld. Die vollständige Abheilung kann mehrere Monate dauern, auch wenn das Piercing schon früher ruhig wirkt.
Nach dem Termin bleibe ich für dich ansprechbar. Wenn etwas ungewohnt aussieht, sich eine Schwellung zeigt oder du unsicher bist, melde dich einfach. Bei Bedarf schaue ich mir das Piercing gerne noch einmal an und passe den Schmuck an, zum Beispiel wenn nach dem Abschwellen ein kürzerer Stab sinnvoll ist.
So kannst du dich auf eine sichere Abheilung verlassen und hast lange Freude an deinem Schmuck.
Die dauerhafte Stimulation ausgewählter Akupunkturpunkte kann darauf ausgerichtet sein, bestimmte Beschwerden und Symptome positiv zu begleiten. Gleichzeitig lohnt es sich, auch einen Blick auf mögliche Ursachen und den Körper als Ganzes zu werfen.
Ergänzend kann deshalb auf Wunsch meine Frau mit einbezogen werden. Sie berät zu bewusster Lebensweise, hochwertiger Nahrungsergänzung und unterstützender Pflege, abgestimmt auf die individuelle Situation.
Dabei können unter anderem Themen wie Darm und Verdauung, Gelenke und Beweglichkeit, Menstruationsbeschwerden, Haut und Hautbild, Stress und mentale Belastung, Schlaf und Regeneration, Immunsystem, Energie und Leistungsfähigkeit, Gewichtsmanagement, Stoffwechsel sowie allgemeine Nährstoffversorgung berücksichtigt werden.
So entsteht ein ganzheitlicher Ansatz, bei dem nicht nur das Symptom im Mittelpunkt steht, sondern auch die Frage, wie der Körper zusätzlich von innen und außen unterstützt werden kann.
Hinweis: Medical Piercing, Nahrungsergänzungsmittel und Beratung ersetzen keine ärztliche oder therapeutische Diagnose oder Behandlung.
Gearbeitet habe ich bisher in sechs Ländern: Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich, der Schweiz und Spanien. Feste Studios habe ich in vier davon.
Anfang 2027 verlasse ich Deutschland. Nicht, um aufzuhören — um etwas aufzubauen, das mit einem Koffer nicht geht.
Auf Zypern entsteht das Medical Center FoxMed.
Geplant ist eine Zusammenarbeit, die es so bisher nicht gibt: Ärztinnen und Ärzte, Heilpraktiker und ein ästhetisches Team unter einem Dach, jeder in seinem Fach, mit kurzen Wegen dazwischen.
Die Eröffnung ist für Oktober 2027 vorgesehen, die Räume sind in Planung.
An den Hausbesuchen ändert sich nichts. Ich komme weiter zu dir, in Deutschland, Österreich, Italien und Frankreich — vorher wie nachher. Der Unterschied ist nur, wo ich zwischendurch bin.
Dazu kommt ein Ort, an dem du mich findest, statt auf den nächsten Termin in deiner Nähe zu warten. Wer schon bei mir war, erfährt es zuerst.
Stand der Planung, September 2026. Termine können sich verschieben.
Ich halte Seminare und bilde aus — medizinische und ästhetische Piercings. Wenige Teilnehmer, mit Praxisteil und Begleitung.
Nach zehn Jahren treffe ich Leute wieder, die sich an jedes Detail des Termins erinnern. Das ist der Teil, der mich morgens losfahren lässt.
In diesen zehn Jahren kam kein einziger Kunde über eine Anzeige. Jeder kam, weil jemand anderes erzählt hat.
Am schnellsten geht es über Instagram. Schreib mir, wo du wohnst und wie viele ihr seid, dann melde ich mich mit Terminvorschlägen zurück.